Sun and Sports

AUFGERÄUMT MIT VORURTEILEN

In den letzten Jahren sind, aus welchen Gründen auch immer, im Zusammenhang mit Sonne, Solarien und UV-Licht etliche Vorurteile entstanden. Mit einigen dieser Vorurteile wollen wir aufräumen.

So wird immer wieder behauptet, die in einem Solarium erzeugte Strahlung sei gefährlicher als die der normalen Sonne. Ein Unding, wie z.B. Dr. Gerd Kindl und Prof. Dr. Wolfgang Raab in ihrem Buch "Licht und Haut" feststellen. Für die beiden Experten sind die modernen Solarien, die sowohl UV-A als auch UV-B enthalten, sogar gesünder als die normale Sonne. Man wird schneller braun, und die Gefahr eines Sonnenbrandes besteht nur bei übertriebener Anwendung.

Ein weiteres Vorurteil: UV-Bestrahlung würde Hautkrebs auslösen. Hier widerspricht Prof. Dr. Schröpl, einer der führenden Hautärzte Deutschlands in einem Interview: "Seit rund 20 Jahren werden Patienten mit Hautkrankheiten mit hohen UV-Dosen bestrahlt. Bis heute sind dabei keine Melanome aufgetreten."


Quelle: G. Kindl, W. Raab, Licht und Haut, Govi-Verlag 


WARUM WERDEN WIR BRAUN?

Jeder weiß, dass die Haut durch natürliches und künstliches Sonnenlicht gebräunt wird. Auch die Stichwörter UV-A, UV-B und Melanin sind allgemein bekannt. Aber wie das mit der braunen Haut genau funktioniert und welche Rolle die verschiedenen Lichtarten und das Melanin dabei spielen, wissen nur die wenigsten. Die Abläufe gehen im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut.

Der Schlüssel zur Bräune liegt in den unterschiedlichen Eigenschaften des kurzwelligen UV-B und des langwelligen UV-A. Für eine attraktive und langanhaltende Bräunung der Haut brauchen wir sowohl UV-B als auch UV-A. UV-B besitzt mehr Energie, steigert die Melanin-Produktion und führt zu einer Verdickung der Hornschicht der Haut, die wie ein natürlicher Sonnenschutz wirkt. Die Bräunung der Haut entsteht aber erst, wenn das Melanin durch UV-A und Sauerstoff getönt wird. Das Geheimnis brauner Haut besteht also im Zusammenspiel von UV-A und UV-B.

Die menschliche Haut setzt sich aus verschiedenen Schichten zusammen. UV-A, das auf unsere Haut trifft, dringt bis in das Bindegewebe und die Lederhaut ein. In der Keimschicht, der untersten Schicht der Oberhaut, liegen die Melanozyten, die das Farbpigment Melanin produzieren. Das Melanin wandert an die Hautoberfläche und trifft da auf UV-A und Sauerstoff, der über das Blut in die Hautzelle gelangt. Durch die jetzt einsetzende Reaktion wird das Melanin getönt und die Haut nimmt die begehrte Sonnenbräune an. Dieser Vorgang wird als direkte Pigmentierung bezeichnet.

Etwas anders funktioniert die indirekte Pigmentierung, bei der UV-B die Hauptrolle spielt. Bereits in niedriger Dosierung steigert UV-B in den Melanozyten die Produktion von Melanin. Dadurch gelangt insgesamt mehr Melanin an die Hautoberfläche und das UV-A und der Sauerstoff bräunen die Haut über die direkte Pigmentierung bedeutend intensiver.

Während das UV-A also für die schnell sichtbare Bräunung verantwortlich ist, sorgt erst das UV-B dafür, dass die Bräunung intensiviert und gefestigt wird. Solarien in modernen Sonnenstudios bieten UV-A und UV-B 365 Tage im Jahr - wetterunabhängig und stets in der gleichen Dosierung. Lassen Sie sich vom Studiopersonal in Ihrem Sonnenstudio kompetent beraten. Dort erfahren Sie auch, welcher Hauttyp Sie sind und welche Sonnenbank mit welcher Besonnungszeit für Sie geeignet ist.



TRAINING FÜR DIE HAUT

Eine Studie zum Thema Vorbräunen beweist: Bei UV-Strahlung bildet sich in der Haut ein eigener Lichtschutz. Dies ist ein weiterer Beleg, dass es gerade vor dem Trip in südliche Gefilde zu empfehlen ist, auch die Haut auf die Klimaveränderung vorzubereiten.

Bei den vielen Dingen, an die vor Urlaubsantritt gedacht werden muss, wird schnell vergessen, dass auch die Haut auf die ungewohnt intensive Sonneneinstrahlung vorbereitet werden sollte. Bereits durch ein bis zwei wöchentliche Besuche im Sonnenstudio vor Urlaubsbeginn baut die menschliche Haut einen effektiven Lichtschutz auf, der im Urlaub vor Sonnenbrand schützen kann.

Für dieses natürliche Phänomen gibt es inzwischen auch einen wissenschaftlichen Beleg: Bei einer Studie an der Technischen Universität München (Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Prof. Dr. med. Dieter Abeck) haben 67 Frauen und 32 Männer zwischen 18 und 30 Jahren über einen Zeitraum von sechs Wochen ein- bis zweimal pro Woche ein Solarium besucht. Die Bestrahlungszeiten lagen zwischen sieben und zehn Minuten. Vor, während und nach den Sonnenbädern wurde die Hautfarbe und der Hautstoffwechsel der Probanden gemessen.

Das Ergebnis der Studie bestätigt, dass die Haut bei Bestrahlung mit UV-Licht durch Verdickung und Verfärbung einen Eigenschutz aufbaut. Darüber hinaus werden bestimmte Säuren vermehrt produziert, die die Haut zusätzlich vor Sonnenbrand schützen.

So kann die Haut mit ein paar Sonnenbank-Besuchen optimal auf den Urlaub vorbereitet werden. Sie ist bereits leicht vorgebräunt und durch den natürlichen Lichtschutz nicht mehr ganz so empfindlich. Das heißt natürlich nicht, dass man sich im Urlaub rund um die Uhr ungeschützt in die Sonne legen kann.



GEREINIGTE HAUT BRÄUNT BESSER

In Kosmetika sind die unterschiedlichsten Inhaltstoffe enthalten. Egal, ob es sich um Emulgatoren, Fette oder sogenannte Duftstoffe handelt - in Verbindung mit UV-Strahlen können diese auf der Haut allergische Reaktionen hervorrufen.

Daher ein Muss vor jedem Solarium-Besuch: Unbedingt abschminken! Durch das Make-up werden die Hautporen im Gesicht verschlossen. Das UV-Licht einer Sonnenbank öffnet diese verschlossenen Hautporen wieder, wodurch nicht nur das Licht selbst in die Haut eindringt, sondern auch allergieauslösende Bestandteile des Make-ups.

Eine weitere negative Folge des Make-ups ist, dass sich das Hautbild mit der Zeit insgesamt verschlechtert. So schön ein dezentes Make-up auch sein kann - in Verbindung mit dem UV-Licht einer Sonnenbank schadet es mehr als es nützt. Also: Make-up vor der Sonnenbank entfernen, damit es nachher umso besser zur Geltung kommt. 

Die natürliche Sonne ist die Quelle allen Lebens. Sie spendet Wärme, Energie und Licht. Schon seit vielen Millionen Jahren, schenkt die Sonne Wohlbefinden, Bräune und Gesundheit.

Bereits die alten Ägypter kannten diese heilsame Wirkung. Gerade in jüngster Zeit häufen sich jedoch die Negativ-Schlagzeilen in den Medien über Sonne, Solarien und ihre Wirkung. Viele Sonnenfreunde sind verunsichert, da die Sonne und damit auch Solarien zunehmend ins falsche Licht gerückt werden. Die Behauptung, dass Bräunen mit Solarien gesundheitsschädlich ist, ist einseitig, unbegründet und ganz einfach falsch.
Wohltuendes Sonnen im Sonnenstudio Sun and Sports.

Bekannt dagegen ist, dass bei Beachtung der Schutzhinweise und Regeln für Benutzer und Anwender, Solarien sogar viele positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Richtig dosiert, entfalten UV-Strahlen eine Fülle von biopositiven Wirkungen. Bestätigt werden verbesserte Fließeigenschaften des Blutes. Ferner der heilsame Effekt auf Herz-Kreislauf-Verhalten und Nervensystem.

Darüber hinaus aktivieren Sonne und Solarien die körperliche Leistungsfähigkeit, stärken Immunsystem und sichern die Calciumversorgung von Knochen und Organen durch die Produktion von lebenswichtigem Vitamin-D. Wissenschaftler sind der Überzeugung, dass Vitamin-D das Wachstum von Tumorzellen unterdrückt und sogar die Häufigkeit von Dickdarmkrebs reduziert.

Neueste Untersuchungen haben ebenfalls gezeigt, wer auf die Sonnenbank geht, zeigt Viren und Bakterien die kalte Schulter. Der Grund: UV-Strahlen aktivieren unsere "Körperpolizei" und schützen so den Organismus vor Erregern.

Ein Solarium - Besuch, wirkt zudem wie eine Frischzellenkur für die Gefühle. Ultraviolette Strahlen vitalisieren Psyche und Wohlbefinden.


ALLESKÖNNER SONNENBANK

Auch wenn immer wieder versucht wird, das Gegenteil zu beweisen: Wer regelmäßig auf eine gute Sonnenbank geht, bekommt nicht nur eine attraktive Bräune, sondern tut gleichzeitig etwas für seine Gesundheit. Das wird inzwischen von einer Vielzahl wissenschaftlicher Studien belegt. Das jüngste Beispiel ist die Untersuchung des Naturheilmediziners und Nierenspezialisten Dr. Rolfdieter Krause vom Universitätsklinikum Benjamin Franklin in Berlin.

Dr. Krause ist von einem innereuropäischen Vergleich ausgegangen: Demnach steigt der Blutdruck der Menschen an, je nördlicher sie leben. Umgekehrt ist in Südeuropa die Zahl der Herz-Kreislauf-Erkrankungen, der Erkrankungen der Blutgefäße und die Zahl der plötzlichen Herztodesfälle deutlich niedriger als im Norden. Eine Erklärung dafür ist die intensivere Sonneneinstrahlung rund um das Mittelmeer. Diesen positiven Effekt des Sonnenlichts hat Dr. Krause auch für das künstliche Sonnenlicht von Sonnenbänken nachgewiesen.

Dazu hat er sowohl junge gesunde Menschen als auch untrainierte und gesundheitlich vorbelastete Mitglieder einer Herzsportgruppe zehn Wochen lang gezielt auf die Sonnenbank geschickt. Das Ergebnis spricht für sich: In beiden Gruppen war die positive Wirkung des künstlichen Sonnenlichts eindeutig messbar. Der Blutdruck der Testpersonen blieb bis zu einem Jahr gesenkt.

Die Wirkung auf den Blutdruck ist aber nur eine der vielfältigen biopositiven Auswirkungen des UV-Lichts auf den menschlichen Organismus. Auch die folgenden Wirkungen sind durch wissenschaftliche Studien belegt:

  • Die Fließeigenschaft des Blutes wird verbessert. Der Blutdruck und das Herzinfarktrisiko sinken.
  • Der Cholesterinspiegel sinkt.
  • Abbauprodukte von Vitamin D schützen vor Brust- und Dickdarmkrebs.
  • Das UV-Licht kurbelt die Produktion bestimmter Immunzellen an, die im Körper Bakterien und Viren bekämpfen. Auch gegen Hauterkrankungen wird es erfolgreich eingesetzt.
  • UV-Strahlen steigern die Leistungsfähigkeit. Der Ruhe- und Belastungspuls sinkt.


Sonnenmangel fördert Krebs

DRESDEN – Viel Sonnenlicht und Haut ist nicht immer eine schlechte Kombination. Auch ein Mangel an UV-Licht kann Krebs fördern - davon sind besonders ältere Menschen und chronisch Kranke betroffen.

Wie kann Sonnenlicht vor Tumoren schützen? Eine Schlüsselrolle hierbei spielt das Vitamin D. Neun Zehntel des vom Körper benötigten Vitamin D wird durch UV-Bestrahlung in der Haut gebildet, erklärte Jörg Reichrath von der Universitätshautklinik Homburg/Saar bei einer Tagung der Deutschen Gesellschaft für Dermatologie. Vitamin D hemme unter anderem das Wachstum von Krebszellen.

So bemerkten Forscher in den USA und Europa ein auffälliges Nord-Süd-Gefälle im Auftreten von Krebsfällen, das sich nur durch unterschiedlich starke Sonneneinwirkung erklären ließ. Weitere Untersuchungen belegen ähnliche Zusammenhänge für Prostata-, Dickdarm- und Ovarial-Krebs. Infolge unzureichender UV-Bestrahlung stürben in den USA jährlich 20.000 Menschen an Krebs, so Reichrath.

Für verschiedene Krebsarten und überraschenderweise sogar für den Hautkrebs ließ sich ein positiver Einfluss des Sonnenlichts nachweisen: Sonne zu tanken mindert offenbar die Gefahr, am „schwarzen Hautkrebs“ zu sterben.

Quelle: Medical Tribune / 29.11.07 23:54 (www.medical-tribune.de)



SONNENBANK MACHT GUTE LAUNE!

Gehören Sie auch zu den Menschen, die sich im Winter nicht wohl fühlen? Die immer schlapp sind und zu gar nichts Lust haben? Trösten Sie sich, Sie sind nicht alleine.

Nach neuesten Untersuchungen leidet jeder dritte Mitteleuropäer in der kalten Jahreszeit an einer leichteren depressiven Verstimmung, der Winterdepression. Das Phänomen der Winterdepression wurde 1984 zum ersten Mal von dem US-Psychiater Rosenthal beschrieben. Die neu entdeckte Krankheit bekam den Namen SAD (Seasonal Affective Disorder = Jahreszeitenabhängige Gemütserkrankung). Eine gewollt gesuchte Abkürzung, denn "sad" heißt im Englischen "traurig".

Noch sind die Zusammenhänge, wie es zu SAD kommt, nicht ganz geklärt. Die Wissenschaftler wissen aber, dass der Lichtmangel in der Winterzeit dabei eine große Rolle spielt. So werden SAD-Kranke vorwiegend mit einer Lichtspektrum Therapie behandelt - und das sehr erfolgreich.

Dr. Sabine Thor-Wiedemann gibt in ihrem Buch "Licht gibt Leben" Tipps, wie Sie den Winterfrust schnell wegbekommen:

  • Sehnen Sie sich nach Sonne? Gönnen Sie sich ein- bis zweimal pro Woche einen Besuch im Solarium. Das hebt die Laune.
  • Gehen Sie spazieren, egal wie das Wetter ist. Jeden Tag eine halbe Stunde. Wenn Sie berufstätig sind, können Sie Ihre Mittagspause für einen Spaziergang nutzen. Wenn Sie nicht berufstätig sind, sollten Sie Ihren Spaziergang in den hellen Vormittagsstunden machen.
  • Machen Sie in Ihrer Wohnung viel Licht. Gleich nach dem Aufstehen alle Lampen anknipsen, und auch wenn Sie nachmittags im Dunkeln nach Hause kommen, sollten Sie auf die Stromrechnung pfeifen und alles hell beleuchten.
  • Wählen Sie helle Farben für Ihre Winterkleidung. Sie werden sehen, Ihre Stimmung steigt.
  • Essen Sie kohlenhydrathaltige Kost wie Nudeln oder Brot. Kohlenhydrate können den Stoffwechsel bestimmter Botenstoffe im Gehirn (z. B. Serotonin) beeinflussen und die Stimmung bessern.
  • Seien Sie vorsichtigt mit Alkohol. Er mag zwar kurz Ihre Stimmung aufhellen, aber auch kleine Mengen Alkohol können auf Dauer eine deprimierte Stimmung erzeugen.
Quelle: Dr. Sabine Thor-Wiedemann, Licht gibt Leben, Knaur.



SONNE STÄRKT DIE KNOCHEN

Die biopositiven Wirkungen des künstlichen Sonnenlichts auf unseren Organismus sind nicht nur auf junge Menschen beschränkt. Es gibt sogar Gründe, die dafür sprechen, dass gerade ältere Menschen regelmäßig ein Sonnenstudio aufsuchen sollten.

Osteoporose: Immer mehr ältere Menschen leiden an Knochenschwund. Die Knochen werden porös und brechen leicht. Im Alter kann Sie das - beispielsweise nach einem Oberschenkelhalsbruch - zum Pflegefall machen.

Osteoporose entsteht durch Kalziummangel. Kalzium lagert sich bis etwa zum 30. Lebensjahr in den Knochen ein und härtet sie. Es wird aber auch an anderen Bereichen des Körpers gebraucht. Und wenn Sie über die Ernährung nicht genügend Kalzium zu sich nehmen, "klaut" sich Ihr Körper den Mineralstoff über Jahre aus Ihren Knochen. Die Osteoporose entsteht.

Wie können Sie dem Knochenschwund vorbeugen? Mit einer kalziumreichen Ernährung - und regelmäßigen Sonnenbädern. Denn Ihr Körper braucht Vitamin D, um das Kalzium überhaupt verarbeiten zu können. Und da es in Nahrungsmitteln nur äußerst selten vorkommt, hat sich Mutter Natur etwas Besonderes einfallen lassen. Vitamin D ist das einzige Vitamin, das unser Körper selber produzieren kann. Er braucht dazu lediglich die Sonne.

Trifft UV-B auf die Haut, wird das in der Haut enthaltene Cholesterin in Provitamin D umgewandelt. Dieses Provitamin D verwandelt sich innerhalb von 24 Stunden durch die Körperwärme in Vitamin D.

Doch von Oktober bis März enthält das Sonnenlicht bei uns so gut wie gar kein UV-B. Es bleibt zum größten Teil in der Atmosphäre hängen. Und so kommt es, dass die körpereigene Vitamin D-Produktion in dieser Zeit völlig aussetzt, wie Dr. Albrecht Falkenbach von der Kuranstalt Gasteiner Heilstollen feststellt. Die Folge: Selbst wenn wir kalziumreich essen, kann unser Körper den wertvollen Mineralstoff nicht verarbeiten.

Hier helfen moderne Solarien mit ihrem UV-B-Strahlenanteil. Die Strahlen sind zwar so niedrig dosiert, dass Sie bei richtiger Anwendung keinen Sonnenbrand bekommen können, sie reichen aber vollkommen aus, um die körpereigene Vitamin D-Produktion auch im Winter wieder anzukurbeln. So können Sie etwas für Ihre Bräune tun - und gleichzeitig Ihre Knochen stärken.



SONNENBANK UND HELLE HAUT

Die Menschen reagieren - je nach Hauttyp - unterschiedlich auf Sonneneinstrahlung. Für den richtigen Umgang mit der Sonne oder dem Solarium sollte man daher seinen Hauttyp kennen.

Eine sehr schnelle Bräunung ist nicht möglich, ohne ein zu hohes gesundheitliches Risiko einzugehen. Das gilt natürlich umso mehr, je heller die Haut ist. Wenn Sie zu lange auf der Sonnenbank liegen bleiben, nimmt Ihre Haut zu viel UV-Energie auf, was von Hautreizungen über Juckreiz bis hin zum Sonnenbrand führen kann.

Nach einem Sonnenbad dauert es zwei bis drei Tage, bis die fotobiologische Reaktion in Form einer Bräunung der Haut sichtbar wird. Wenn Sie eine intensive Bräunung erreichen wollen, ohne Ihre Haut zu "überfordern", sollten Sie ein bis zwei Besuche im Solarium pro Woche einplanen. Zwischen jedem Besuch sollten etwa drei Tage Pause liegen. Anschließend reicht ein Besuch pro Woche aus, um die erreichte Bräune zu behalten.

Lassen Sie sich in Ihrem Sonnenstudio auf jeden Fall einen auf Ihre Haut zugeschnittenen Besonnungsplan ausarbeiten, bevor Sie sich das erste Mal bräunen.


SONNE MACHT FIT FÜR OLYMPIA

Schon in der Antike nutzten die Ärzte die Kraft der Sonnenstrahlen zur Heilung. Ob die antiken Olympioniken die Sonne in ihren "Trainingsplan" bewusst mit einbezogen haben, ist unbekannt. Man darf aber annehmen, dass auch sie in ihren Trainingsstätten am liebsten unter freiem Himmel arbeiteten - und so ihre Kraft steigerten. Damit lagen sie gar nicht so falsch, wie jetzt - mehr als 2000 Jahre nach den ersten Olympischen Spielen im antiken Hellas - auch wissenschaftlich nachgewiesen wurde.

Am Olympiastützpunkt Rhein-Ruhr in Essen hat der Sport- und Leistungsmediziner Dr. Dietmar Alf Sportler unterschiedlichster Disziplinen auf die Sonnenbank gelegt. Der Schwerpunkt der Studie lag auf der wissenschaftlichen Dokumentation der Langzeitwirkung von UV-Strahlen auf die Leistungsfähigkeit der Spitzensportler. Einmal wöchentlich wurden die Kandidaten auf natursonnenähnliche Solarien geschickt und mit einer UV-Dosis, die weit unter der Sonnenbrand auslösenden Dosis lag, besonnt. Das Ergebnis: Bei all diesen Spitzensportlern wurde die Leistungsfähigkeit gesteigert.

Das Immunsystem der Athleten war nach dieser "natürlichen" Behandlung stärker als je zuvor. So waren alle Teilnehmer an dem Programm danach weniger anfällig für Infekte. Gerade das war in der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Sydney für die Sportler natürlich besonders wichtig.

Was bei Spitzensportlern Gültigkeit hat, gilt natürlich auch für den "normalen" Sonnenbankanwender - regelmäßige Solarienbesuche helfen, die Fitness zu steigern. Entspannen, relaxen und dabei noch die Fitness verbessern - mit modernen Solarien ist dies jederzeit möglich. Also wieder ein Grund mehr, regelmäßig ein Sonnenstudio aufzusuchen.